Erster Bericht aus Uganda

Hallo ihr Lieben, es ist soweit, ich bin jetzt seit vier Tagen in Uganda, im Mukono District. Ich wurde am 08.01.15 von Isaac Ssamba (der Vorstandsvorsitzende der Organisation „Beacon of Hope“) am Flughafen abgeholt. Da ich zur Visabeantragung in einer endlosen Schlange stand, musste Isaac sehr lange warten. Als ich dann endlich raus kam, standen dort viele wartende Menschen. Ich sah ein Schild mit meinem Namen drauf und nickte dem Mann zu der es hielt. Kurz danach stellte sich raus, dass der Mann Isaac persönlich war. Er umarmte mich erleichtert. Er sagte mir, dass er sich nicht mehr sicher war, ob ich noch auftauche. Gut für mich, dass er nicht früher gegangen ist… 😉

Wir liefen zum Taxi und fuhren los. Es ging drei Stunden durch Hitze, Stau und buntes Caos. Ich schaute aus dem Fenster uund schnappte soviel auf wie mir möglich war. Ich war sau fertig und müde und schlief deswegen immer wieder ein. Ich wachte gerade wieder auf, als wir durch meinen jetztigen Wohnort fuhren. Es liegt abseits von Mukono town und gehört zum Mukono Distrikt und heißt ‚Kubiri‘. Ich bewohne eine Dreizimmerwohnung gleich neben Isaac’s Wohnung. Ich wurde sehr nett empfangen und konnte mich schon gut einrichten. Trotzdem wird es noch dauern mich hier einzuleben und mich alleine zurecht zu finden. Ich bin hier fast die einzige Weiße (‚Mzungu‘) und so fühle ich mich auch. Auch wenn alle sehr freundlich und offen sind, wird man anders behandelt und fühlt sich fremd. Doch das wird sich bald ändern ;)…
So jetzt zum wichtigen Teil. Isaac hat mir heute, 09.01, nochmal alles erzählt wie die Hilfsorganisation aufgebaut ist, wie sie arbeitet, was sie erreicht hat und was das nächste Ziel ist.
Das nächste Ziel ist der Bau des „Hope Centers“. Es wird hauptsächlich als ein neues Zuhause für Waisenkinder dienen. Es wird eine Schule geben und einen Gemüsegarten (es ist ein großes Grundstück).
Heute, 10.01.15, sind Isaac und ich dorthin gefahren. Die Gebäude stehen schon. Doch man sieht, dass es in den letzten Wochen, bzw. Monaten vernachlässigt wurde. Es ist viel Gestrüpp gewachsen. Als erstes müssen die Toiletten als Grundausstattung finanziert und gebaut werden. Dafür wird auch ein großer Teil der Spendengelder eingesetzt. Je nachdem wie viel dann noch von dem Geld übrig ist, können wir weitere wichtige Dinge für das „Hope Center“ finanzieren. Dank eurer großzügigen Spenden können wir jetzt Material kaufen und das Projekt fortsetzen. Bis Februar soll alles fertig sein und die ersten Kindern sollen aufgenommen werden.
DSC_4205

 

An den Fotos könnt ihr sehen, dass es noch viel Arbeit ist.. 😉 (weitere gibt es unter ‚Galerie‘)

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s