Zweite Woche, zweiter Beitrag aus Uganda

Montag und Dienstag haben wir wieder gearbeitet. Das 50 Meter tiefe Loch von der Toilette ist fertig und der Boden auch. Isaac war total glücklich über den Fortschritt und fragte mich, wie denn meine Stadt heißt uund ob die Leute alle aus dieser Stadt kommen, die gespendet haben. Er möchte jetzt irgendwo an der Außenwand der Toilette ‚Charlotte Fulda‘ o.ä markieren 😀 Juhu eine Toilette trägt evtl. meinen Namen. Auch wenn viele die gespendet haben nicht aus Fulda kommen, weis jeder was gemeint ist. Naja wir werden sehen. Vielleicht fällt uns noch was besseres ein. Hätte auch nichts dagegen wenn die Toiletten einfach ‚Toiletten‘ heißen. Muss ja nicht jeder an Fulda und mich denken wenn er… hihi

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Diese Woche, hoffentlich morgen oder gerade jetzt, kommt der erste Teil der Spendengelder auf das Konto von ‚Beacon of Hope Uganda‘ an. Warum erst jetzt? Gute Frage.. ich habe Probleme mit meinen Bankkarten, Visa als auch Mastercard von VR Bank werden nicht anerkannt, obwohl sie es mir garantiert haben. Daher überweise ich das Geld jetzt auf das Bankkonto der Hilfsorganisation. Ist ja egal über welchen Weg es ankommt. Alle Wege führen zum Ziel 😉
Apropo es sind auch noch mehr Spenden angekommen. Wir sind jetzt bei 2300 und noch was Euro. Das sind ca. 7824.640 UGX. Isaac hat sich total gefreut, als ich ihm das gestern berichtet habe und sich nochmals bedankt. Also vielen, vielen Dank.. weiter so! ;)) Es ist niemals genug.. 😛 Wir wollen ja schließlich die Dächer fertig gebaut bekommen, einen Garten anbauen, ein Paar Hühnchen und Schweinchen haben, damit das Hope Center eine Zukunft hat und es sich zum größten Teil von eigenen Produkten ernähren kann und unabhängig wird.
Gestern Abend war wieder ‚Clubbing‘ angesagt. Scovia und ich waren eigentlcih total fertig, aber wir rafften uns auf. Ich trank brav meine zwei Bier, unterhielt mich mit eigentlich netten, aber auf dauer sehr nervenden Männern (hauptsächlich daher anstrengend und nervig, weil ich deren ‚englisch‘ nicht verstehe und es dann immer ungefähr so endet: „what, what, whaaaat????“ 😀 und die dann immer denken, ich könnte kein englisch :((
Heute wollten wir eigentlich arbeiten gehen, aber als ich um 11:00 zum Frühstück kam, lag Scovia noch im Bett. Sie hatte wohl kaum schlafen können. Ich sagte ihr, dass wir ja nicht gehen müssen, wenn es ihr nicht gut geht. Also wuschen wir heute Wäsche, was sowieso getan werden musste. Ich wollte eigentlich nicht so viel waschen und holte nur das nötigste. Scovia machte ein baffes Gesicht und fragte, warum es nur so wenig ist. Ich meinte, dass ich die Arbeitssachen ja nicht waschen muss, weil sie morgen eh wieder dreckig werden. Sie: „you want to go dirty to work?“und grinste. Also gingen wir zurück in mein Zimmer und wuschen fast alles. Hier waschen wir mit drei Eimern. In den ersten zweien mit Seife und zwar gründlichst schrubben und im dritten Eimer mit klarem Wasser ausspülen. Scovia:“I know you have washing maschines, here is Scovia maschine“ ;).

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Scovia beim kochen:

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Das war’s für heute, vielen Danke!

eure Charlotte

 

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